Die Würfel sind gefallen, die Energiewende ist beschlossen: Energieverbrauch senken, Erneuerbare ausbauen. Dem Zitat Leuthard: «Sicher, sauber und wirtschaftlich – so soll die Energiezukunft der Schweiz aussehen» muss noch eine weitere Dimension beigefügt werden. Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit ( und das auf dem bisherigen Qualitätsniveau, das sich durch gute Verfügbarkeit und weitgehende CO2-Freiheit auszeichnet) ist eine Energiestrategie zu wählen, die den Energieumbau realistisch und finanzierbar macht. Dazu kommt aber die Verantwortung für die Erhaltung einer Landschaft, einer Natur, eines Lebensraumes für die kommenden Generationen, der dem unseren heute in der Lebensqualität nicht nachsteht. Alles andere wäre unverantwortlich.

Die Energiestrategie der Schweiz muss sich in den drei Eckpunkten Energieumbau - Klimaziele - Naturschutz verorten.

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Energiepolitik – Klimaziele – Naturschutz

Die laufende Profilierungskür der Firmen, die im Energieumbau ihre ökonomischen Chancen und den Innovationsgewinn erhoffen, verdecken den Blick auf die ganzen Visionen der 2000Watt-Gesellschaft und der unglaublich ernüchternden Bilanzen des Energieverbrauchs von Bevölkerung und Wirtschaft im den letzten Jahren. Die euphorische Denkweise lässt leicht vergessen, dass die Planziele der geplanten Reduktion des Energieverbrauchs utopisch sind und auf einem Gesinnungswandel beruhen, für den es sehr wenig Indizien gibt. Es ist der Verzicht, die Beschränkung von Strom- und Energieverbrauch, die Umkehr von der Verschwendung und der totalen Fortschrittsgläubigkeit, das Eingeständnis der begrenzten und schwindenden Ressourcen unseres Planeten, die wir auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder schamlos ausbeuten.

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Effizienz und Suffizienz

Unter dem Druck der Urbanisierung, des Bevölkerungswachstums und der Intensivierung der Landwirtschaft schreitet weltweit der Verlust an Arten und natürlichen Lebensräumen in alarmierendem Tempo voran. Den meisten Ländern – auch der Schweiz – ist es nicht gelungen, den Biodiversitäts-Verlust signifikant zu verringern, wie sich dies die internationale Staatengemeinschaft als Ziel für das Jahr 2010 gesetzt hatte.

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Biodiversität

Landschaftsschutz wird immer wichtiger angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums in der Schweiz. Die ungebremste Siedlungstätigkeit und der daraus folgende fortschreitende Verlust an Kulturland (pro Stunde wird 1m2 verbaut) rufen nach griffigen Massnahmen im Bereich Raumplanung. Herausforderung der Zukunft ist neben dem Bevölkerungswachstum, dem überproportional wachsenden Wohnflächenanspruch pro Person nun auch die geschickte und vernünftige Platzierung von Energieparks und naturverträgliche Fliesswassersteuerung, sodass die Eingriffe in den «Raum für Mensch und Natur» ökologisch nachhaltig bleiben.

«Raum für Mensch und Natur»

 

 

Christliche Werte. Menschliche Politik. EVP